Personalakte USS Explorer

Yulan Dor
Rangpin Lieutenant (junior grade)

Lieutenant (junior grade)

Yulan Dor

Wissenschaftler

USS Explorer

Spieler:

Kontakt:

Allgemeine Angaben

Name:

Dor (Name des Symbionten; Geburtsname: Jazir)

Spezies:

Trill (vereinigt)

Vorname:

Yulan (gesprochen: Shulán - weiches Sch, langes a)

Geschlecht:

männlich

Haare:

schwarz, mittellang

Heimatplanet/-ort:

Trill, Küstenstadt Mak'ver

Größe:

1,96 m

Geburtsjahr:

2372

Gewicht:

76 kg

Mutter:

Ezrenna Benin (Ärztin, vereinigt)

Hautfarbe:

hell

Vater:

Talben Jazir (Kinderpsychologe, unvereinigt)

Besonderes:

Yulan hat das für Trill typische Fleckenmuster, das sich als Streifen von den Schläfen bis zu den Fußknöcheln zieht Yulan hat einen eher schlacksigen Körperbau, ein Eindruck der durch seine Größe noch verstärkt wird

Geschwister:

Tebin Jazir (männlich, vier Jahre älter, unvereinigt, Terraformer), Dulán Jazir (männlich, zwei jahre älter, unvereinigt, Exobiologe in der Sternenflotte), Sirrah Jazir (weiblich, neun Jahre jünger, unvereinigt, "Vagabund")

Augenfarbe:

grau-blau

Familienstand:

ledig

Rang:

Lt.(jg)

Posten:

WIS, USS Explorer Die sind nur dafür da, die Ausrichtung aufzuhübschen

Lebenslauf

SD/Jahr

Ereignis

SD 140602

Versetzung auf die Explorer als CM

SD 150323

Wechsel in die Wissenschaftsabteilung (WIS)

Historie

Werdegang

Yulan Dor wurde als Yulan Jazir als drittes von vier Kindern in der Küstenstadt Mak'ver auf Trill geboren. Seine Eltern Ezrenna Benin und Talben Jazir arbeiten als Ärztin und Kinderpsychologe. Seit seiner Geburt am 2. Juni war Yulan ein schwieriges Kind. Er kam zu früh auf die Welt, vermutlich weil seine Mutter sich nicht ausreichend schonte, und kränkelte in seinen ersten Lebensjahren immer wieder.

Recht bald zeigten sich auch Anzeichen von ADS. Der kleine Yulan konnte o sich mit nichts lange beschäftigen, war unruhig und hielt seine Eltern und Geschwister rund um die Uhr auf Trab. Die klassischen Behandlungsmethoden schlugen allesamt nicht an, so dass sich Ezrenna und Talben bereits darauf einstellten, ihn in eine Schule mit spezieller Förderung zu schicken.

Zu aller Überraschung jedoch schlug Yulans gesamtes Persönlichkeitsbild mit seiner Einschulung radikal um. Während seine Gedanken zwar immer noch regelmäßig in Tagträumereien abglitten, zweigte er für Lernstoff eine enorme Begeisterung und Durchhaltevermögen, so dass seine Lehrer bereits nach einem halben Jahr empfohlen, ihn nicht nur in eine normale Schule zu schicken, sondern ihm sogar zusätzlichen Unterricht in verschiedenen Bereichen geben zu lassen. Der Kleine saugte Wissen auf wie ein Schwamm. Offenbar war durch die Frühgeburt und die Krankheiten der ersten Jahre sein Hormonhaushalt so durcheinander gekommen, dass der Junge zwar körperlich hoch aufgeschossen und eher schwächlich war, aber geistig bereits seinem Alter voraus. Er hatte sich schlicht gelangweilt.

Yulan durchlief seine Schulzeit sehr zügig und schaffte seinen Abschluss sogar vor seinem zwei Jahre älteren Bruder Dulán, was der Beziehung zu seinen älteren Brüdern nicht unbedingt zuträglich war.

Die beiden waren verständlicherweise eifersüchtig und gingen daher dazu über ihren kleinen Bruder nach Möglichkeit zu ignorieren. Trotz seiner Talente hatten Yulans Eltern Bedenken, ihn das Training der Symbiosekommission absolvieren zu lassen. Sie wollten ihren Sohn davor bewahren, die Tests zu bestehen und nur wegen seiner schwächlichen Gesundheit abgelehnt zu werden. Sie ermutigten ihn daher, direkt mit dem Studium fortzufahren und eine Karriere anzustreben. Dies tat Yulan dann auch und schrieb sich für einen erweiterten Medizin-Studiengang ein, der auf Trill in Zusammenarbeit mit der Föderation angeboten wurde.

Die ersten 2 Jahre studierte er auf Trill, dann drei weitere in einer auf Xenomedizin spezialisierten Einrichtung der Sternenflotte, um dann wieder für den Abschluss nach Trill zurückzukehren. Auf diese weise stünde ihm auch nach dem Studium direkt ein Einstieg in das medizinische Corps der Sternenflotte offen.

Yulan flog förmlich durch seine Kurse und Praktika, vor allem wenn diese etwas mit Symbionten oder Chirurgie zu tun hatten. Genetik hingegen machte ihm immer Schwierigkeiten, so dass er es auch nur zu gerade noch akzeptablen Noten in diesem Bereich brachte. Als er zum Abschluss seines Studiums wieder nach Trill zurückgekehrt war, schrieb er sich heimlich für die Prüfungen der Symbiosekommission ein, überzeugt sie zu bestehen. Die Doppelbelastung hätte ihn jedoch beinahe sowohl sein Studium als auch seine Zulassung gekostet, da er sich maßlos überanstrengte. In seiner kleinen Schwester Sirrah hatte er jedoch einen heimlichen und rotzfrechen Fan gefunden, da das heftig pubertierende Mädchen durch seine Rückkehr endlich einen Bruder hatte, der sie nicht tyrannisierte oder kritisierte. Sie gab sich jede nur erdenkliche Mühe, ihn - natürlich möglichst ohne sein Wissen - zu unterstützen und ihm den Rücken freizuhalten. So bestand er dann auch schließlich alle Prüfungen, und konnte seinen Eltern am tag der Abschlussfeier stolz erzählen, zu den Auserwählten zu gehören, die einen Symbionten bekommen würden. Dies freute nicht nur seine ebenfalls vereinigte Mutter sondern auch und vor allem seinen Vater Talben, der seinerzeit selbst abgelehnt worden war, und schon befürchtet hatte keines seiner Kinder würde die Prüfungen schaffen.

Allerdings gab es einmal mehr deutlich weniger Symbionten als Bewerber, so dass Yulan zunächst warten musste. Nach einigen Monaten, er war inzwischen mit seiner Doktorarbeit an einer Klinik beschäftigt die sich auch auf die Behandlung von Symbionten und Symbiose-Problemen spezialisiert hatte, kam seine Chance. Eines morgens als er in die Klinik kam, herrschte heller Aufruhr, um einen Symbionten in einer Sasis-Kammer. Als Spezialist wurde er auch schnell hinzugezogen und erfuhr genaueres über den noch unbekannten Symbionten. Er war über mehr als nur dubiose Kanäle zurück nach Trill gekommen, nachdem er offenbar mehrere Jahrzehnte in Stasis verbracht hatte. Wenn man den Gerüchten Glauben schenken wollte, war sein letzter Wirt wohl fern der Heimat verstorben, hatte aber dafür sorgen können, dass der Symbiont gerettet wurde. Dieser war dann - eingeschlossen in einem Stasis-Feld - von Piraten gestohlen und als Sammlerstück verkauft worden. Quer durch den Quadranten auf verschiedenen Schiffen und Regalen, hatte der künstliche Schlummer ihn am Leben erhalten bis er nun wieder auf Trill ankam. Allerdings hatten die Ärzte keinerlei Erfahrung mit einer solchen Situation. Bisher war es nie gelungen einen Symbionten so lange außerhalb eines Wirtes und außerhalb der Bruttümpel am Leben zu erhalten. Auch machte die Stase- Kammer den Eindruck, nur bedingt funktionsfähig zu sein und verzeichnete gelegentliche Aussetzer.

Bereits am nächsten Tag waren sich die Ärzte sicher, dass der Symbiont nur überleben konnte, wenn er so schnell wie möglich einen neuen Wirt bekommen würde. Für eigenständiges Überleben in den Tümpeln war er aller Voraussicht nach zu schwach und in der unzuverlässigen Kapsel konnte er nicht bleiben. Doch welchem Wirt könnte man ein solches Risiko zumuten? Nicht nur, dass er Gefahr für Leib und Leben einging, es war auch nicht zu klären, wie es um den Geisteszustand des Symbionten stand. Nach allem was die Ärzte wussten, konnte er auch komplett verrückt sein. Die Zeit drängte und die Ärzte begannen ernsthaft in Erwägung zu ziehen den Symbionten einfach sterben zu lassen und nicht noch ein weiteres Leben zu riskieren, als Yulan zu einem entscheidenden Entschluss kam: Er würde sich freiwillig melden. Er hatte die Erlaubnis zur Symbiose, war gesund, kannte die Risiken und hatte inzwischen einige Erfahrungen mit den möglichen Komplikationen. Er fühlte sich der Situation gewachsen.

Obwohl viele ihm abrieten, kam am folgenden Tag der entscheidende Moment. Das Stasis-Feld brach endgültig zusammen, und die Werte des nun wachen Symbionten verschlechterten sich rapide. Es war keine zeit mehr für Alternativen. Yulan und der Symbiont wurden vereinigt und verließen den OP als Yulan Dor.

Die Wirkung der vergangenen Jahrzehnte auf den Symbionten waren gravierend aber nicht so schlimm wie erwartet. Dor war zwar in einer Art Tiefschlaf gewesen, hatte aber immer wieder Phasen gehabt in denen er seine Umgebung verzerrt wahrnahm. Dies war natürlich eine verstörende Erfahrung und Yulan wurde deshalb nach der Vereinigung mehrere Monate intensiv psychologisch betreut. Bis heute geht er regelmäßig zu einem Counselor um mit gelegentlich auftauchenden Erinnerungen angemessen umzugehen. Soweit es bisher festgestellt werden konnte, verfügt Yulan über so gut wie alle Erinnerungen von Dor, bis auf jene die seinen letzten Wirt betreffen. Sämtliche Erinnerungen seit der Vereinigung mit Jotrell (der letzte Wirt, siehe 7. Klassifizierte Sektion) sind nur eine Hand voll undeutlicher zusammenhangloser Fetzen.

Nachdem er sich von der Vereinigung erholt hatte, nahm Yulan seine Promotion wieder auf und schloss sie mit Bravur ab. Während er sich mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester nun besser denn je verstand, erschwerte sich Yulans Kontakt mit seinen Brüdern und seinem Vater, obwohl letzterer extrem stolz auf seinen vereinigten und erfolgreichen Sohn ist. Diverse Streitigkeiten zuhause erleichterten ihm dann auch den Entschluss, wirklich zur Sternenflotte zu gehen und so verabschiedete er sich im Alter von 29 Jahren in Richtung Erde, wo er die Akademie abschloss um dann in den aktiven Dienst als medizinischer Offizier zu treten.

Yulan diente zunächst auf der U.S.S. Paracelsus als Assistenzarzt um dann nach einem Jahr auf die U.S.S. Phoenix zu wechseln, die mit Tiefenraumerkundung betraut war und einen Xenomediziner gut brauchen konnte. Inzwischen Lt.(jg) wechselte Yulan zuletzt 2407 zur Sternbasis 57 in ein einjähriges Xenobiologie-Projekt, dass sich mit verschiedenen Spezies beschäftigte die ganz oder teilweise zum Formwandel in der Lage sind.

Besondere Fähigkeiten

  • Yulan ist ein ausgezeichneter Xenomediziner und Chirurg, allerdings steht er mit Genetik auf dem Kriegsfuß. Überhaupt ist er eher praktisch veranlagter Medizinier.
  • Yulans "Beinahe-ADS" wurde über die Jahre zu regelmäßigen Tagträumen. Während man das negativ sehen kann, ermöglicht es Yulan wunderbar abzuschalten. Er erholt sich sehr schnell von physischem und psychischem Streß.
  • Yulan ist ein absolut miserabler Pilot. Es soll schon vorgekommen sein, dass tadellos funktionierende Autopiloten vom Kurs abkamen oder ähnliches wenn er an Bord war.
  • Yulan ist ein recht guter Kretana-Kämpfer (vornehmlich einhändig geführtes Schwert von Trill)

Medizinische Akte

Abgesehen von den Einträgen aus seiner Kindheit und denen zur Vereinigung mit Dor ist Yulan gesund, auch wenn seine körperliche Fitness für einen Sternenflottenoffizier etwas ausgeprägter sein könnte.

Psychologisches Profil

  • Yulan verfügt durch seinen Symbionten (Dor) über mehr als

300 Jahre Lebenserfahrung, die Zeit in Stasis und die letzte Vereinigung des Symbionten nicht mitgerechnet. Dors spezieller Lebenslauf trägt allerdings nicht gerade dazu bei, dass Yulan die typische Weisheit an den Tag legt, die viele von einem vereinigten Trill erwarten. Vielmehr hat Yulan eine entspannte Art die sich mit "seen everything - done everything" beschreiben ließe.

  • Yulan besucht gern regelmäßig einen Counselor um über Erinnerungen zu reden die plötzlich auftauchen. Er arbeitet aktiv daran, Dors Erinnerungen langsam wiederherzustellen.
  • Wie für Ärzte nicht ungewöhnlich geht Yulan selbst nur sehr ungern zum Arzt, und kuriert eine Erkältung lieber mit heißem Tee und einem warmen Bad aus.
  • Yulan hat eine sehr ungezwungene und selbstverständliche Art an sich, die es den meisten Leuten leicht macht ihm zu vertrauen und/oder sich mit ihm anzufreunden.
  • Yulan hat eine sehr gute Beziehung zu seiner Mutter die ebenfalls Ärztin ist und zu seiner rebellischen kleinen Schwester Sirrah, die nach seinen Informationen derzeit auf einem kleinen Frachter durchs All vagabundiert und vermutlich der Crew das Leben zur Hölle macht.
  • Yulan besitzt seit den Erfahrungen in der Anderswelt die kompletten Erinnerungen eines "Druiden vom Alten Volk", als wäre dieser einer seiner früheren Wirte gewesen. Diese Erfahrung und der Verlust der magischen Fähigkeiten des Druiden belasten in merklich (weswegen er auch den Posten als CM abgegeben hat).

Haustier

Derzeit kein eigenes, bringt aber den Herby "Phi" über Umwege mit.

Klassifizierte Sektion

Was außer der Symbiosekommission niemand weiß: Dors letzter Wirt Jotrell war ein mehrfach verurteilter Mörder. Dor wurde mit Jotrell ins Exil verbannt, da man einerseits den Symbionten nicht endgültig zum Tode verurteilen wollte, aber andererseits nicht geklärt werden konnte welche Rolle der Symbiont bei den Morden spielte. --- Work in Progress: Im Lauf der Zeit soll Yulan mehr darüber herausfinden.

Sonstiges

Kleine Eigenheiten und Macken

Missionen

Beitritt zur Föderation
(USS Explorer)
SD 140701 - 141124

In seltsame Gefilde
(USS Explorer)
SD 141203 - 150609

Wasserplanet
(USS Explorer)
SD 151030 -

Zuletzt geändert am 02.11.2010 13:18 Uhr - 1369 Zugriffe


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