Personalakte USS Explorer

Rangpin Zivilist

Zivilist

Shada Owens

Ethnologin

USS Explorer

Spieler:

Kontakt:

Allgemeine Angaben

Name:

Shada Owens (geb. Mor)

Spezies:

Betazoid/Bajoraner

Geschlecht:

weiblich

Geburtsort:

USS Alexandria

Größe:

1,55 m

Geburtsjahr:

2376

Gewicht:

57 kg

Vater:

Mor Joos (Ingenieur, Bajoraner)

Haare:

schwarzes, leicht gelocktes Haar (Schulterblattlänge)

Mutter:

Lowella Mor (Counselor, Betazoid)

Augenfarbe:

die für Betazoiden typischen großen dunklen Augen

Familienstand:

verheiratet, eine Tochter (Melina)

Rang:

Zivilist

Posten:

Ethnologin, USS Explorer Die sind nur dafür da, die Ausrichtung aufzuhübschen

Lebenslauf

SD/Jahr

Ereignis

2376

Geburt auf der USS Alexandria

2394

Schulabschluss und Einschreibung an der Universität von Betazed zum Studium der Ethnologie

2396

Geburt der Tochter Melina und ein Jahr Mutterschaftsurlaub

2400

Abschluss des Studiums und Hochzeit mit Alexander Owens

2403

Promotion und Versetzung nach Scila

2406

Verschwinden ihres Mannes

2408

Antrag auf eine ethnologische Studie über die Rilíaner

Historie

Werdegang

Shada Mor wuchs als typisches Sternenflottenkind auf. Ihre Eltern, beide Starfleet-Offiziere lernten sich an Bord der USS Alexandria kennen und lieben, wo nach einiger Zeit ihre Tochter geboren wurde. So wurde Shada an Bord von Starfleet-Raumschiffen aufgezogen und fühlte sich in den Sternen und inmitten verschiedenenartiger Spezies seit jeher heimisch. Die bajoranische und betazoidische Kultur und Tradition wurden ihr zu gleichen Teilen vermittelt und sie fühlt sich mit beiden gleichermaßen verbunden, wenn sie sich auch schon häufig einen stärkeren Glauben an die Propheten gewünscht hätte. Schon von klein auf wurde Shada von ihrer Mutter darin unterrichtet, ihre empathischen Fähigkeiten zu nutzen und auszubauen, jedoch sind diese aufgrund des väterlichen Erbanteils nicht so stark ausgeprägt wie Lowella es sich gewünscht hätte.

Nach ihrem Schulabschluss entschloss sich Shada, ihr Interesse für fremde Kulturen zum Beruf zu machen und nach Betazed zu gehen, um an einer dortigen Universität das Studium der Ethnologie aufzunehmen. Während eines Urlaubs auf Risa in den Semesterferien lernte sie den Menschen Alexander Owens kennen, der Captain eines Frachttransporters war und auch gerade dort Station machte. Shada verliebte sich in den fast 10 Jahre älteren Mann, der irgendetwas geheimnisvolles an sich hatte. So sprach er nur wenig von seinen Aufträgen und Flugrouten, selbst wenn Shada ihn darüber ausfragte. Sie spürte, dass er etwas zu verbergen hatte, doch Liebe macht manchmal blind und so wollte sie die zarte Beziehung, die sich zwischen ihnen entwickelte nicht gefährden, indem sie weiter bohrte.

Vielleicht wäre es nur eine Urlaubsromanze geblieben, wenn Shada nicht wenige Wochen darauf eine Schwangerschaft bemerkt hätte. Alexander, der auch Zuneigung zu der jungen Betazoidin empfand, versprach, sie und das Kind zu unterstützen, wollte und konnte aber seinen Beruf nicht aufgeben. Dennoch machte er, wann immer er es einrichten konnte, einen Abstecher nach Betazed. Nach Abschluss ihres Studiums wollte Shada mit ihrer Tochter Melina eigentlich so bald wie möglich an Bord seines Frachters kommen, doch Alexander drängte sie dazu, die geplante Promotion erst anzuschließen. Um ihr zu zeigen, dass es ihm trotzdem ernst mir ihrer Beziehung war, machte er ihr einen Heiratsantrag.

Den erworbenen Doktortitel in der Tasche erhielt Shada Owens das Angebot, das Volk der Scilaner zu studieren, einer Prä-Warp-Zivilisation, deren Kultur zum ersten Mal wissenschaftlich untersucht werden sollte. Natürlich war dieses Angebot höchst verlockend für die Ethnologin, doch wollte sie endlich mit ihrem Mann ein gemeinsames Leben führen können. Allerdings war es wieder dieser, der ihr dazu riet, den Posten anzunehmen, es sei vielleicht eine einmalige Chance. Und das Leben an Bord eines Frachters wäre für das Kind nicht geeignet, so argumentierte er. Shada konnte nicht umhin, sich manchmal misstrauisch zu fragen, ob er sie absichtlich hinhielt und musste sich eingestehen, dass sie noch immer fast gar nichts über seine eigentlichen Aufträge wusste. Schließlich nahm sie aber doch den angebotenen Posten auf Scila an.

Nach drei Jahren intensiver und erfüllender Forschungsarbeiten wurde Shada von ihrem Mann kontaktiert, von dem sie schon seit Wochen nichts mehr gehört hatte. Er wirkte besorgt und unsicher. Zu ihrer Überraschung kündigte er an, dass er mit allem Schluss machen würde, wenn er diesen letzten Auftrag hinter sich gebracht hätte und sich dann zu ihr nach Scila begeben wollte, um endlich ein gemeinsames Leben zu beginnen. Warum dies alles, darüber ließ er wieder einmal nichts verlauten, es sei zu ihrer eigenen Sicherheit. Shada nahm sich vor, alles mit ihm zu besprechen, wenn er erst einmal bei ihr war. Doch schon bei der Verabschiedung beschlich sie ein ungutes Gefühl und die nächsten Wochen verbrachte sie in rastloser Nervosität.

Als einen Monat später noch keine Nachricht gekommen war, beging Shada alle offiziellen Wege, um ausfindig zu machen, wo das Schiff von Alexander steckte. Selbst Starfleet willigte ein, eines ihrer Schiffe für eine Suchaktion zur Verfügung zu stellen. Doch einen weiteren Monat später und noch immer ohne Spur von dem Frachter, erklärte man das Schiff offiziell für vermisst und die Crew für tot. Shada konnte sich nicht damit abfinden. Solange es keinen Gegenbeweis gab, gab es auch noch Hoffnung, doch niemand war bereit, dieser eine Chance einzuräumen. Die Ungewissheit und Untätigkeit fraßen sie fast auf. Daher gab sie ihren Posten als Forscherin auf und begann, sich ganz darauf zu konzentrieren, selbst nach Hinweisen auf den Verbleib ihres Mannes zu suchen.

Nach zwei Jahren, sie hatte schon fast alle Hoffnung aufgegeben und war bereit, ein neues Leben zu beginnen, wenn auch nur um ihrer Tochter willen, hörte sie davon, dass Starfleet ein Schiff zum Planeten Rilía entsandte, um diplomatische Verhandlungen aufzunehmen. Shada wandte sich an das FKOM mit dem Anliegen, eine ethnologische Studie über die bisher kaum bekannte Spezies der Rilíaner durchführen zu können, was sicher auch einen wertvollen Beitrag zur Evaluation des Volkes in Bezug auf eine Aufnahme in die Föderation leisten würde.

Besondere Fähigkeiten

Shada Owens ist promovierte Ethnologin. Während des Studiums belegte sie außerdem Xenopsychologie als Nebenfach. In mehreren Selbstverteidigungstechniken besitzt sie fortgeschrittenes Können. Als Halbbetazoidin kann sie die Gedanken von anderen Spezies nicht lesen, erspürt jedoch deren emotionalen Zustand. Von ihrer Mutter lernte sie, die Emotionen anderer Personen teilweise abzublocken und deren Seelenzustand nicht mit ihrem eigenen zu verwechseln. Von Technik versteht Shada zu ihrem Leidwesen sehr wenig. Selbst wenn man sie mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung und allen benötigten Werkzeugen vor ein defektes Gerät setzt, würde sie es vermutlich noch schaffen, den Schaden schlimmer zu machen anstatt ihn zu reparieren.

Sprachkenntnisse

  • Föderationsstandard (fließend)

Medizinische Akte

Aufgrund ihrer kleinen, kompakten Statur wird Shada Owens leicht unterschätzt. Doch dank ihres bereits im Kindesalter begonnen Selbstverteidigungs-Trainings ist sie überraschend fit und kann sich selbst gegen viel größere, kräftigere Gegner behaupten. Das Training setzt sie regelmäßig auf dem Holodeck oder mit anderen fort, sofern sie die Möglichkeit dazu hat. Körperliche Beeinträchtigungen bestehen nicht, sieht man von einer Allergie gegen Theobromin ab, einem Wirkstoff, der vor allem in der Kakaopflanze vertreten ist. Kommt sie damit in Kontakt schwellen ihre Schleimhäute im Hals- und Rachenbereich an und es kann zur Erstickung kommen, wenn nicht rasche medizinische Intervention erfolgt. Demzufolge meidet Shada alle Speisen bzw. Getränke, die irgendetwas mit Schokolade zu tun haben.

Psychologisches Profil

Shada Owens hat eine sanftmütige, hilfsbereite Natur und ist nicht leicht zu verärgern. Zieht man sich doch einmal ihren Ärger zu, so drückt sich dieser nicht in lauten Wutausbrüchen aus, sondern mündet viel eher im vollständigen Ignorieren der betroffenen Person. Gewaltanwendung kommt für sie nur zur Verteidigung in Frage. Hat sie jedoch das Gefühl, jemand wolle ihrer Tochter Schaden zufügen, so kann sie auch durchaus gefährlich werden. Shada hatte schon immer ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Tochter, welches sich nach dem Verschwinden ihres Mannes noch vertiefte.

Shada ist eine sehr zuverlässige Person. Alles was sie anfängt, bringt sie auch zu Ende und tut dies mit äußerster Hingabe. So ist sie gleichzeitig Mutter und Wissenschaftlerin mit Leib und Seele. Dies verbindet sich allerdings auch mit einer Schwäche, der Unfähigkeit loszulassen, wenn es nötig ist und zu akzeptieren was unveränderlich scheint.

Shada Owens ist nicht schüchtern, jedoch auch nicht der Typ dafür, ständig im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Lieber hält sie sich zurück, lässt andere reden und hört geduldig zu. Sie sucht gern das Gespräch mit Angehörigen anderer Kulturen und vertieft dadurch ihr an der Universität erworbenes theoretisches Wissen. Von sich selbst gibt sie ungefragt nicht viel preis, besonders über ihren Mann zu sprechen fällt ihr noch immer schwer. Durch den wehmütigen Zug um ihre Augen wirkt sie älter als sie ist.

Als Kind übernahm sie unhinterfragt den Glauben ihres bajoranischen Vaters, aber der Einfluss ihrer Mutter und die eher nüchtern-wissenschaftliche Einstellung, die in der Schule auf den Sternenflottenschiffen gelehrt wurde, machten es ihr nicht leicht, sich ihre Überzeugung zu erhalten. Besonders nach Verlust ihres Mannes geriet ihr Glauben an die Propheten wieder stark ins Wanken. Sie sehnt sich danach, diese Sicherheit zu spüren, die starker Glauben einem vermitteln kann, findet jedoch im Moment nicht wieder dahin zurück.

Trotz ihrer empathischen Fähigkeiten scheint ihre Menschenkenntnis sie im Falle Alexanders im Stich gelassen zu haben. Sie weiß heute, dass sie zu leichtgläubig und naiv war, dass sie sich nicht mit Auflüchten und Hinhaltungen hätte zufrieden geben dürfen. Doch war sie wohl auch absichtlich auf einem Auge blind, um die Liebe nicht zu gefährden. Als Fehler sieht sie die Ehe mit Alexander aber nicht an und liebt ihn noch heute im Grunde ihres Herzens.

Klassifizierte Sektion

Insgeheim hat Shada die Suche nach ihrem Mann noch nicht aufgegeben. Ihre diskreten Nachforschungen brachten nicht viel zu Tage, es gab erstaunlich wenige Aufzeichnungen über die FS Odysseus, das Schiff Alexander Owens. Schließlich fand sie aber heraus, dass die Flugrouten den Frachttransporter ihres Mannes oft an den Rand der Neutralen Zone geführt hatten, besonders in einen Sektor in der Nähe des Sonnensystems von Rilía. Als sich somit die Chance ergab, mit der Explorer genau in diese Gegend zu fliegen, konnte sie nicht anders, als diese zu ergreifen.

Sonstiges

Ihre Leidenschaft ist die Schauspielerei, sich in eine andere Rolle hineinzuversetzen hilft ihr dabei, vom Alltag vollkommen abzuschalten. An der Universität rief sie einen Dramaclub ins Leben, danach hatte sie jedoch nur noch in Holoromanen Gelegenheit, ihrer Neigung nachzugehen.

Kleine Eigenheiten und Macken

  • ...

Missionen

Beitritt zur Föderation
(USS Explorer)
SD 140715 - 141124

In seltsame Gefilde
(USS Explorer)
SD 141203 - 150609

Wasserplanet
(USS Explorer)
SD 151030 - 161125

Diplomatentransport
(USS Explorer)
SD 170214 - 180502

Arche Noah
(USS Explorer)
SD 180712 - 190516

Zuletzt geändert am 16.05.2013 20:57 Uhr - 2677 Zugriffe


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