Personalakte USS Explorer

Lieutenant (junior grade)

Strelok

Stelv. Chefingenieur

USS Explorer

Allgemeine Angaben

Name:

Strelok

Hautfarbe:

hell

Spezies:

Vulkanier/Klingone

Besondere Merkmale:

leicht ausgeprägte Schädelwülste

Geschlecht:

männlich

Familienstand:

ledig

Geburtsdatum:

01.10.2373

Vater:

Lt. Cmdr. Setal – CWI der U.S.S Frontier, derzeit auf Vulkan

Geburtsort:

Dominion Internierungslager 263

Mutter:

T'Pan – ehem. Dozentin an der vulkanischen Akademie der Wissenschaft - verstorben

Rang:

Lt. (jg)

Biologische Mutter:

Kei'La, Tochter von Kar'Zhak – verstorben

Position:

CING / U.S.S Explorer

Bruder:

Lonar – Vulkanischer Diplomatiekorps

Größe:

1.82 m

Schwester:

T'Lar – Krankenschwester, derzeit auf Vulkan

Gewicht:

~75 kg

Kinder:

-

Augenfarbe:

braun

Überzeugung:

UMUK

Haarfarbe:

schwarzDie sind nur dafür da, die Ausrichtung aufzuhübschen

Lebenslauf

SD/Jahr

Ereignis

2400

Aufnahme an der Akademie der Sternenflotte

2404

Abschluss der Akademie

100624

Versetzung auf die Versetzung auf die U.S.S. Explorer als CING im Rang eines Ensign

110707

Beförderung zum Lt. (jg)

110930

Verhaftung und vorläufige Enthebung des Ranges und der Position. Anschließend Gerichtsverhandlung auf Risa und Psychologische Behandlung in Shi'Kahr/Vulcan

120209

Wiederaufnahme des Dienstes auf der U.S.S Explorer

120517

Versetzung auf die U.S.S Achilles

121129

Beurlaubung und Rückkehr nach Vulkan

130219

Wiedereintritt in den aktiven Dienst und Versetzung auf die U.S.S Explorer

Historie

Werdegang

Geboren wurde Strelok in einem Internierungslager der Gem'Haddar während der Dominionkriege. Sein Vater Setal, ein vulkanischer Wissenschaftsoffizier in den Diensten von Starfleet, war gerade nach fast 7-jährigem Aufenthalt auf seinem Forschungsschiff U.S.S Frontier unterwegs zurück nach Vulkan (aus naheliegenden Gründen), als sein Transportschiff von den Jem'Hadar angegriffen worden ist und er gefangen genommen wurde.

Etwa einen Monat nach seiner Ankunft im Internierungslager zeigten sich erste Anzeichen von "neuro-chemischer Instabilität". Nach wenigen Wochen, in dem Setal durch Meditationen versucht hatte, das Unvermeidliche hinauszuzögern, in der Hoffnung gerettet zu worden, wurde sein Zustand langsam kritisch und er beschloss sich eine Partnerin zu finden.

Von den wenigen Frauen in dem ihm zugänglichen Teil des Lagers gehörte nur eine einer „kompatiblen“ Spezies an – Kei'La, Tochter von Kar'Zhak, 2. Offizier des klingonischen Bird of Prey „Gorkon“. Zu sagen, dass sie die Annäherungsversuche eines „emotionslosen“ und „logischen“ Vulkaniers mit Skepsis ansah, wäre untertrieben – Kei'La lachte dem Vulkanier förmlich ins Gesicht.

Aber Setal brach seine Bemühungen nicht ab und lenkte schnell die Aufmerksamkeit einiger weiteren Klingonen an sich, die sich anschickten, dem Spitzohr ihre „logische Argumente“ darzulegen. Das war ein böser Fehler… Der Vulkanier, dem sein Blut bereits in den Adern sprichwörtlich „kochte“, ließ alle noch vorhandenen „mentalen Dämme“ fallen und die Wut und Aggressivität seiner Urahnen auf die Klingonen niederprasseln. 2 blutverschmierte klingonische Gesichter, 5 gebrochene Rippen und ein kaputtes Bein waren die Folge. Ein kaputtes Bein und… ein wilder Blick voller Bewunderung und Leidenschaft von Kei'La.

10 Monate später wurde Strelok geboren.

Nur 3 Monate später wurden die Gefangenen des Lagers von einem Schiffsverband der Föderation befreit. Eine Woche zu spät für Kei'La. Ein Streit mit einem Jem'Hadar Wachposten kostete sie das Leben. Strelok überlebte durch pures Glück (Was er allerdings selbst immer bestreitet, denn selbstverständlich „existiert so etwas wie Glück nicht“) – der Disruptorschuss ging haarscharf an seinem kleinen Kopf vorbei.

Nach der Befreiung kam Setal mit seinem Sohn nach Vulkan und übergab Strelok der Obhut seiner Frau T'Pan, die Strelok großzog. Schon in seinen jungen Jahren begann Strelok die Last seiner Herkunft zu spüren. Die vulkanischen Kinder lachten ihn zwar natürlich nicht aus, aber er konnte die Abneigung ihm gegenüber deutlich spüren. Er zeigte es zwar nicht nach außen, aber insgeheim schämte sich Strelok für seinen klingonischen Teil. Und je mehr er zum Außenseiter wurde, desto mehr loderte in seinem Inneren die Wut auf – gerichtet auf seine Eltern – auf seine Mutter, weil er ihr sein klingonisches Erbe verdankt, und auf seinen Vater, der ihn weitgehend ignorierte und nur selten auf Vulkan erschienen ist.

Der einzige richtige Freund, den Strelok in seinen jungen Jahren hatte, war T'Pan, die ihn wie ihren eigenen Sohn großzog. Sie unterrichtete Strelok, förderte seine logischen Fähigkeiten, brachte ihm das Interesse an der Wissenschaft, wo er sich als außerordentlich begabt herausstellte, und der Musik nahe. Lonar, sein älterer Bruder bedachte ihn mit noch weniger Aufmerksamkeit als Setal trotz seines Aufenthaltes auf Vulkan. T'Lar, seine Schwester, war dagegen Strelok zugeneigt, konnte aber wegen ihrer Arbeit nie sehr viel Zeit mit dem jüngeren Bruder verbringen.

Wie die anderen vulkanischen Kinder lernte Strelok sehr früh seine Emotionen zu kontrollieren, was ihm zwar in Normalfällen gelang, aber richtig Herr über seine Gefühle zu werden, schaffte er trotz intensivster Bemühungen nicht. Die meiste Zeit gab er sich nach außen hin kühl und logisch wie die anderen Vulkanier, aber in seltenen Fällen, da griff in ihm seine klingonische Natur durch, was mehrmals zu folgeschweren Wutausbrüchen führte. Während eines solchen Ausbruches brach er einem Kommilitonen (auf der vulkanischen Akademie, wo er Biologie und Chemie studierte), der eine abfällige Bemerkung über Streloks Herkunft gemacht hatte, den Arm während einer vorausgegangenen Schlägerei.

Daraufhin wurde Strelok dem "Nath-Pal-Nahr unterzogen". In seinem ehrlichen Streben danach, ein perfekter Vulkanier zu sein und seine klingonische Seite möglichst in Vergessenheit geraten zu lassen, hat Strelok alles gemacht, um die Prozedur erfolgreich zu beenden und hat sich bemüht, sich von allen Emotionen zu trennen. Das "Nath-Pal-Nah"r war ein Erfolg, aber die Emotionen waren nicht weg, sie waren nur tief begraben im unendlich tiefen vulkanischen Bewusstsein...

Trotz allem „fühlte“ Strelok sich nicht mehr wohl auf Vulkan. Nachdem sein „Fall“ sich herumgesprochen hat, fühlte er sich noch mehr isoliert als zuvor und beschloss, Vulkan zu verlassen. Auf Anraten seiner Schwester reiste er zur Erde wo er an der Universität von Moskau sein Studium fortsetzte. Ein leidenschaftlicher Hobbymusiker wie er war, entdeckte Strelok für sich das Saxophon. Seitdem steckte er viel von seiner Freizeit in die Werke von Glenn Miller und Benny Goodman.

Trotzdem fehlte irgendetwas in seinem Leben. Seine logische vulkanische Seite war damit zufrieden, als Wissenschaftler tätig zu sein, aber die Jahre unter den „unlogischen“ Menschen destabilisierten die mentalen Barrieren und immer mehr „lechzte“ die unterdrückte klingonische Natur nach Aufregung und Abenteuer. Schließlich entschloss sich Strelok im Alter von 27 Jahren zur Sternenflotte zu gehen. Er brach seine Promotion ab und meldete sich an der Akademie an.

Sternenflottenaufbahn

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Akademie wurde Strelok auf die U.S.S Explorer als CING versetzt, wo er sich recht schnell einlebte und auch ein Paar Freunde machte, zum Beispiel in Person von Yasmin Mendelssohn, der CNS, die derzeit außerdem die Position der 2O bekleidet. Dabei entwickelten sich bei Strelok gewisse Gefühle für die Councellor, welche mit einer der Gründe dafür war, dass sich bei ihm zunehmend eine Persönlichkeitsspaltung einsetzte. Diese mündete darin, dass ein Attentäter die zweite unterdrückte Seite Streloks dazu ausnutzte, einen Attentat auf die zu jener Zeit an Bord anwesende KASDA Hermine Seeberg zu verüben, welcher allerdings vor allem durch den Einsatz vom EO Tom Mitchell missglückte. Technische Ermittlungen bezüglich des Attentats führten dazu, dass Strelok seine Verwicklung in den Fall selbst aufdeckte und sich stellte, was hier nachzulesen ist.

Daraufhin wurde er unter Arrest gestellt und dürfte sich einer Verhandlung vor dem Militärgericht der Sternenflotte auf Risa unterziehen. Dank Fürsprache der KASDA sowie Captain Eschner wurde er schließlich unter der Auflage, sich einer psychologischen Behandlung auf Vulcan zu unterziehen, freigesprochen.

Dieser wurde er auch unterzogen, woraufhin Strelok keine Persönlichkeitsspaltung mehr aufwies. Allerdings hat er sich verändert und ist nicht mehr ganz der selbe Mann, der den Dienst auf der "Kleinen" kurz nach dem Akademieabschluss antrat.

SD 120209 nahm er seinen Dienst auf der U.S.S Explorer wieder auf. SD 120517 wurde Strelok auf die U.S.S Achilles als CING versetzt.

Die Dienstzeit auf der U.S.S Achilles hat sich als recht kurz gestaltet. SD 121129 hat sich Strelok aus privaten Gründen, die er noch niemandem mitgeteilt hat beurlauben lassen und ist nach Vulkan zurückggekehrt.

SD 130219 trat Strelok wieder in den aktiven Dienst der Sternenflotte zurück und stellte einen Antrag auf die Versetzung auf seinen ursprünglichen Posten des Chefingenieurs der U.S.S Explorer, welchem auch stattgegeben wurde. SD 140927: Umsetzung auf den sCING.

Besondere Fähigkeiten

Lehrgänge

Belegte auf der Akademie Wissenschaft und Technik und erhielt eine Auszeichnung im Nebenfach Xenobiochemie

Sportlich

traditionelle vulkanische Nahkampfausbildung

Hobbies

Strelok spielt gern und gut Saxophon, liest viel.

Sprachkenntnisse

  • Vulkanisch
  • Föderation Standard
  • Russisch

Sonstiges

Die Prüfungen in Recht und Geschichte der Föderation wurden gerade so bestanden. Das naturwissenschaftliche Interesse steht bei Strelok deutlich im Vordergrund. Für Geschichte und Traditionen hegt er kein besonderes Interesse (vor allem für klingonische)

Medizinische Akte

Strelok ist, was seinen körperlichen Gesundheitszustand angeht topfit, seine geistliche Gesundheit wünscht leider zu wünschen übrig (siehe Psychologisches Profil)

Auf seinem Rücken befindet sich eine tiefe, 10cm lange Narbe aus seiner Jugendzeit (Kampf mit einem Sehlat beim Kahs-Wan-Ritual (Überlebenstraining) in den Bergen von Vulkan)

Gegenüber den anderen Vulkaniern weist Strelok weniger ausgeprägte regenerative Fähigkeiten, was sowohl auf physiologische Gründe wie auf die geringere Selbstbeherrschung zurückzuführen sind.

SD 120209

Strelok litt einige Zeit unter Persönlichkeitsspaltung, während der seine zweite unterdrückte Persönlichkeit, die eher seiner klingonischen Natur entsprach, dazu missbraucht wurde, einen (missglückten) Attentat auf die KASDA zu verüben. Mittlerweile wurde er von dieser in der psychologischen Anstalt in Shi'Kahr/Vulcan geheilt und wieder voll dienstfähig.

Psychologisches Profil

Strelok ist mehr oder weniger ein Einzelgänger und hat es deshalb ziemlich schwer, echte Freundschaften zu schließen.

Normalerweise nach außen hin ein Vulkanier wie er im Buche steht - kühl, kontrolliert und vor allem stets logisch, wird Strelok manchmal für einen Vulkanier vergleichsweise leicht gereizt, vor allem wenn es um seine Herkunft geht, was in äußersten aber doch seltenen Fällen sogar zu unkontrollierten Ausbrüchen führt.

Ziemlich selbstsicher, was seine Fähigkeiten angeht, neigt er manchmal zur Vulkanier-typischen Arroganz.

Strelok versucht immer höflich zu wirken, was manchmal etwas übertrieben wirkt, aber dennoch nur sehr knapp. Er mag es nicht, unnötiges "Smalltalk" zu betreiben und findet diese Angewohnheit, die emotionaleren Spezies sehr oft anhängt, ziemlich lästig.

Er ist ein echtes Arbeitstier. Wenn eine wichtige Arbeit ansteht vergißt er ab und zu schon mal den Schlaf und das Essen völlig und arbeitet oft bis zur vollkommenen Erschöpfung, was allerdings oft durchaus negativ auf seine emotionale Kontrolle auswirkt.

Wie die meisten Vulkanier ist er sehr tolerant und folgt dem UMUK-Prinzip: "Unendliche Mannigfaltigkeit in Unendlicher Kombination"

Auf das Unbekannte reagiert er meist mit wissenschaftlicher Neugier, Ungerechtigkeit und Gewalt kann er nicht leiden, weshalb er immer versucht, Einsatz von Waffen nach Möglichkeit zu vermeiden, was aber nicht heißt, dass er nicht mit Waffen umgehen kann.

Eine gewisse Zeit leidete Strelok an einer Art Persönlichkeitsspaltung - siehe Lebenslauf. Mittlerweile wurde er von dieser geheilt, allerdings hat sich seine Persönlichkeit in diesem Prozess etwas gewandelt. Wie genau ist noch unklar, jedenfalls scheint er nicht mehr so sehr den Vulkanier rauszukehren und wirkt allgemein befreiter.

Hin und wieder strahl bei ihm zuletzt eine ironisch/sarkastische Note durch

Klassifizierte Sektion

keine Einträge

Sonstiges

  • kein Haustier

Kleine Eigenheiten und Macken

Missionen

Die fremde Sonde
(JV USS Explorer - USS Achilles)
SD 100927 - SD 110717

Patrouille nahe des Horus-Systems
(USS Achilles, nicht vollständig)
SD 120517 - SD 121129
In geheimer Mission
(USS Explorer)
SD 130601 - SD 140410

Beitritt zur Föderation
(USS Explorer)
SD 140701 - 141124

In seltsame Gefilde
(USS Explorer)
SD 141203 -

Zuletzt geändert am 08.06.2012 12:53 Uhr - 1260 Zugriffe


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