Das Edith-Steiner-Desaster

MISSIONSBERICHT

Missionsname»Das Edith-Steiner-Desaster«
KurzbeschreibungUntersuchung der Vernichtung des o.g. Schiffes
EinheitUSS Explorer (NCC-2718)
DauerSD 61224-70201
DispositionVertraulich

Missionsbefehl:

Der Frachter »Edith Steiner« (Besitzer: Interstellare Transport-Agentur Rebecka Steiner) ist im Envidia-System unter ungeklärten Umständen vernichtet worden. Die USS Explorer soll die Warpfeld-Expertin Cmdr. Mary-Anne Bakersfield an den Unfallort bringen, um die Untersuchung der Unfallursache fortsetzen zu können.

Missionshintergrund:

Die USS Alderon (NCC-46402, Cpt. Dravvion) befindet sich bereits zur Untersuchung im Envidia-System, konnte aber wegen einem blauen Riesenstern in der Nachbarschaft, der starke Radiostrahlen aussendet, die Untersuchung nicht weiterführen. Die KTECH-Expertin Cmdr. Bakersfield soll neue Erkenntnisse gewinnen.

Missionsverlauf:

SD 61224 = MD 1: USS Explorer verläßt USC New Espen

MD 2: Die für die Untersuchungen verantwortliche USS Alderon bittet die USS Explorer, den Untersuchungen beizuwohnen, da diese derzeit mit den besseren Sensoren ausgerüstet ist. Die USS Explorer erreicht das Envidia-System. Ferner kommt die SS Rebecka Steiner hinzu, eine Yacht, die der Transport-Agentur Rebecka Steiner gehört.

MD 3: Mit den Schiffssensoren beider Schiffe wird ein 3D-Datenmodell generiert. Dieses zeigt eindeutig, daß Trümmer des zerstörten Schiffes degenerieren und verschwinden. Eine Ursache hierfür läßt sich nicht ermitteln. Jedoch läßt sich feststellen, daß in den Datenbanken der USS Alderon Informationen verschwinden. Als Ursache hierfür wird eine Art Energieentladung aus der Richtung des Blauen Riesen vermutet.

(1300 Uhr) CPO Buddy Tonger stirbt im Maschinenraum durch einen Defektes der Materiezuflußanlage des Warpkerns. Dieser Defekt ging mit einer ganzen Reihe anderer Beschädigungen einher, die trotz des vorsorglich eingeschalteten Schutzschildes nicht verhindert werden konnten. Auch für dieses Phänomen kann die Energieentladung des Blauen Riesen ausgemacht werden, die mit periodischer Genauigkeit auftritt.

Bei derselben Energieentladung wird die SS Rebecka Steiner völlig zerstört.

MD 4: Eine neue Energieentladung bleibt ohne Folgen für beide Sternenflottenschiffe, weil in letzter Sekunde eine Schildmodulation initiiert werden kann, die die Energiewellen neutralisiert. Allerdings ist die USS Alderon durch die erste Energiewelle derart beschädigt worden, daß ein sofortiger und unmittelbarer Werftaufenthalt erforderlich wird, weshalb sich Cpt. Dravvion vom Einsatzgebiet zurückzieht.

MD 5: Ein Ferengischiff ungeklärter Herkunft und unbestimmter Intention kommt im Envidia-System an und wird unmittelbar darauf von der periodisch auftretenden Energieentladung zerstört.

MD 6: Ein Aufklärungsflug in den blauen Riesen hinein offenbart, daß die Energieentladungen von einer unbemennten Sternenflotten-Station unbekannter Bauart herrühren. Es gelingt dem Außenteam, diese Station zu betreten. Allerdings kommt während dieser Zeit die USM Raider, ein Militärschiff der Föderation der Vereinigten Planeten auf. Der Kommandant, Gen. Duke, nimmt Cpt. MacInnes als Mordverdächtigen an den Mannschaften der »Edith Steiner« in Gewahrsam. Die USS Explorer wird angewiesen, der USM Raider in das Okwa-System zu folgen, wo die Untersuchungen dieses Vorfalles stattfinden sollten.

Die USS Explorer ignoriert diese Order und täuscht der durch Gen. Duke zurückgelassenen Überwachungseinheit einen schweren Defekt des Warpantriebes vor. Die so gewonnene Zeit wird genutzt, um einen Teil der Truppen außer Gefecht zu setzen und das auf der Station befindliche Außenteam zurückzuholen.

Heimlich durchgeführte Recherchen legen den Verdacht nahe, daß es sich bei General Duke um einen vor ca. 25 Jahren verschwundenen ehemaligen ranghohen Offizier der Sternenflotte handelt. Dieser war an einem Projekt zum selektiven Einsatz von Gravitation beteiligt. Nach dem Einstampfen dieses Projektes gelang es Duke, die Meßvorrichtungen durch einen vorgetäuschten Unfall an sich zu bringen. Seitdem forschte er mit dem Ziel, die Technik de selektiven Gravitation zum Abschluß zu bringen. Sie könnte dann als Transportmittel ebenso genutzt werden wie als Waffe, um ganze Planetenkerne auseinanderzureißen.

Nachdem das aus der Station befreite Außenteam einen Notruf absetzen konnte, gelingt es ihm, durch eine List in die USS Explorer einzudringen und nach und nach die dortigen Leute von General Duke unschädlich zu machen.

Trotz einer sofort eingeleiteten Verfolgung der USM Raider durch die USS Explorer und die inzwischen zur Hilfe herbeigeeilten USS Ikarus (NCC-79002, Cpt. Muhandas Naidoo) gelang es Gen. Duke, zu entkommen. Die Verfolgung wurde abgebrochen und das flüchtige Schiff zur Fahndung ausgeschrieben. Die USS Explorer macht sich auf dem Weg nach New Espen, um die Gefangenen der Gerichtsbarkeit zu übergeben.

Autoren:

Robert J. MacInnes (Cpt.), CO, USS Explorer
Günter Englert (Lt.(j.g.)), OPS/2O, USS Explorer

Eingereicht von

Robert J. MacInnes (Cpt.), CO, USS Explorer, SD 70610.9

MISSIONSBERICHT ENDE

Zuletzt geändert am 20.06.2006 19:42 Uhr - 1218 Zugriffe


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