Über das Schiff: FAQ

Leben an Bord

Was ist wo an Bord?

Vorderteil

Deck 1: Brücke, Bereitschaftsraum und Quartier des Captain, 4 Offiziersquartiere, Büro des EO, OPS, Notfalltransporter

Deck 2: Büro TAK, CSO, Arrestzellen, Waffenkontrollsysteme, Computerkern

Deck 3: Krankenrevier, Laboratorien, Büro CNS, Turnhalle, Transporterraum

Deck 4: Offiziersmesse, 10 Offiziersquartiere, Turnhalle, Kraftraum, Sauna

Deck 5: Mannschaftsmesse, 5 Offiziersquartiere, 8 Doppelquartiere, Poolzimmer

Deck 6: Modulzugang, Sensorensysteme, Traktorstrahl

Antriebsteil

Modul: Mannschaftsquartiere

Deck 7: Maschinenraum, Shuttlebucht (hinten), Frachttransporter, Mannschaftsquartiere

Deck 8: Shuttlebucht (hinten), Antriebssysteme, Maschinenraum, Mannschaftsquartiere

Deck 9: Sensorstörphalanx, Mannschaftsquartiere

Deck 10: Deuterium- und Antimaterielager, weitere Lagerräume


Wie groß sind die Quartiere?

Der CO hat eine "Suite" mit 2 Zimmern (Wohn- und Schlafzimmer) plus Bad. Alle anderen Offiziere haben Einzelquartiere, auch hier jeweils mit Hygienezelle. Es gibt 15 dieser Offiziersquartiere. Die Mannschaft ist in 3er Quartieren untergebracht.


Was gibt es an Freizeiteinrichtungen?

Vorhanden sind die Turnhalle, die auch für andere Gemeinschaftszwecke wie Bandproben genutzt werden kann, ein Kraftraum, eine kleine Sauna sowie ein Poolzimmer mit einem (Billard-)Tisch. Zusätzlich gibt es eine große Bibliothek im Computer.


Wo finden Offiziersbesprechungen statt?

Besprechungen im kleinen Rahmen, etwa unter den FOs, finden in der Regel im Bereitschaftsraum des Captains statt. Versammlungen aller Offiziere der Explorer werden in die Offiziersmesse verlegt, da der Bereitschaftsraum hierfür zu klein ist.


Dienst auf der Explorer

Wer darf im Sessel des Kommandanten sitzen bzw. den Bereitschaftsraum benutzen?

Der im Sinne der Kommandohierarchie höchste Offizier, der gerade auf der Brücke Dienst tut. In der Regel ist das der Kommandant; ist dieser abwesend oder außer Dienst, rücken der Exekutivoffizier und weitere Offiziere in der Reihenfolge der Kommandohierarchie nach. Mit Formeln wie »Kapitän auf der Brücke« oder »Sie haben das Schiff« wird die Kommandoautorität explizit hin- und hergereicht, um Verwirrung auf der Seite untergeordneter Offiziere (wie des FLG) zu vermeiden.

Die Benutzung des Bereitschaftsraumes ist dem Kommandanten vorbehalten, jedoch liegt es an ihm, dies auch den anderen FOs wärend ihres Dienstes zu gestatten.

Unter Cpt. Mitchell kann der Raum auch von EO und 2O benutzt werden, wobei die EO ein eigenes Büro hat.


Was ist der »Bereitschaftsraum« des Kommandanten?

Der Bereitschaftsraum liegt hinter der Kommandobrücke im Deck 1 und ist quasi das »Arbeitszimmer« des Kommandanten. Hierhin kann er sich zurückziehen, um nachzudenken oder in relativer Ruhe mit einzelnen Offizieren zu diskutieren, ohne dabei weit von der Kommandobrücke entfernt zu sein. Auf der USS Explorer ist der Bereitschaftsraum (genau wie alles andere) nicht so groß und luxuriös wie anderswo; wenn sich vier Personen im Bereitschaftsraum aufhalten, herrscht dort bereits drangvolle Enge.


Wie sind die Schichten oder Wachen organisiert?

Die Mannschaft ist in drei »Wachen« eingeteilt, die Alpha-, Beta- und Gamma-Wache. Generell gilt, daß jede Wache im Durchschnitt 8 Stunden am Tag Dienst tun soll und je 8 Stunden dienstfrei und zum Schlafen haben soll. Die tatsächliche Einteilung ist flexibler, um Gruppenbesprechungen usw. zuzulassen; die griechischen Buchstaben dienen vor allem dazu, sicherzustellen, daß wichtige Posten wie die Überwachung des Antriebs dauernd besetzt sind.

Die Führungsoffiziere gehören nominell auch zu einer bestimmten Wache - CO Alpha, XO Beta und 2O Gamma, bei den anderen ist die konkrete Zuteilung im wesentlichen egal -, aber dort kann der Zyklus nicht immer aufrechterhalten werden, weil unvorhergesehene Ereignisse eintreten können, die Änderungen nötig machen.

Ein Tag an Bord hat exakt 24 Stunden, wobei eine für die ganze Sternenflotte möglichst standardisierte Zeitbasis verwendet wird (ursprünglich abgeleitet von der Greenwich-Zeit). Die bei hohen relativistischen Geschwindigkeiten (>0,5c) auftretenden Zeitdilatationseffekte werden nach Möglichkeit zwischen einzelnen Missionen ausgeglichen; die »Geschwindigkeitsbeschränkung« für den Flug mit Impulstriebwerken hält diese Effekte im tragbaren Rahmen. Die USS Explorer kann unter Impuls schneller fliegen, als dies den gültigen Regeln der Sternenflotte entspricht, die die maximale Impulsgeschwindigkeit auf 0,5c festlegen; eine Überschreitung bedarf entweder der schriftlichen Genehmigung durch das Flottenkommando (etwa im Rahmen eines Missionsbefehls) oder einer Anordnung des Kommandanten im Falle einer extremen Gefährdung der Mannschaft, des Schiffs oder des Missionserfolgs, die sich nicht anders als durch die Mißachtung der Geschwindigkeitsbeschränkung abwenden läßt. (In diesem Fall werden die Ausgleichsmaßnahmen ungleich komplexer.)


Wie ist die korrekte Anrede für den kommandierenden Offizier?

Kommandanten von Schiffen mit Rängen bis zum Lieutenant-Commander werden »Skipper« genannt. Commanders, Captains und Commodores werden in ihrer Funktion als Kommandanten einer Einheit als »Captain« angesprochen, sonst mit ihrem korrekten Rang. Ein Captain, der als Passagier auf einem Schiff mitfliegt, das von einem anderen Captain kommandiert wird, wird ehrenhalber mit »Commodore« angeredet, da es nur einen »Captain« auf dem Schiff geben kann.


Über das Schiff

Was sind die Hauptaufgaben von Schiffen der Independence-Klasse wie der USS Explorer?

Die Schiffe sind klein, schnell, wendig, unauffällig und sehr gut an spezielle Aufgaben anpaßbar. Sie werden für Missionen benutzt, bei denen es auf die Zeit ankommt oder wo ein größeres Schiff zuviel Aufsehen erregen würde. Die hauptsächlich defensive Bewaffnung der Schiffe (im Grundzustand) macht sie für ausgesprochene Kampfeinsätze eher ungeeignet, aber dafür können sie gut im Verband operieren, wo z. B. ein stärker bewaffnetes Schiff ein mit Spezialgeräten ausgestattetes unterstützt. Die Geschwindigkeit und die Tarnfähigkeiten der Independence-Klasse macht sie zum bevorzugten Beförderungsmittel der »Special Task Force«.


Wie unterscheidet die USS Explorer sich von größeren Schiffen der Flotte (zum Beispiel der USS Enterprise-D)?

Die USS Explorer ist ein ziemlich kleines Schiff mit einer kleinen Besatzung (ca. 70 Personen). Wo ein größeres Schiff komfortabel und geräumig ist, ist die USS Explorer eng und relativ unbequem. Auf der USS Enterprise zum Beispiel stehen den Besatzungsmitgliedern recht große Quartiere zur Verfügung; die Besatzung der USS Explorer dagegen muß mit ziemlich kleinen Kajüten vorliebnehmen. (Die einzige Person auf der USS Explorer, die eine »Suite« aus Tages- und Schlafkabine hat, ist der Kommandant.) Auch die Gänge, die die einzelnen Räume des Schiffs verbinden, sind enger und verwinkelter.

Die USS Explorer ist wesentlich kompromißloser auf die Erfüllung ihrer Aufgaben ausgerichtet als größere Schiffe. So gibt es zum Beispiel so gut wie keine Gästequartiere an Bord (manche Passagiere fanden sich schon in Arrestzellen einquartiert wieder), und auch auf verschiedene andere Annehmlichkeiten muß die Crew verzichten (siehe unten). Auf der anderen Seite fühlen die Besatzungsmitglieder der Independence-Klasse sich wesentlich mehr der Tradition der Raumfahrt verbunden als die Besatzung größerer, luxuriöserer Schiffe; ab und zu schauen die »Explorer« und ihre Kollegen von den Schwesterschiffen ein bißchen auf die in ihren Augen »verweichlichten« Crews größerer Schiffe herab und nehmen gewisse Einschränkungen dafür gerne in Kauf.


Wie funktioniert das Modulsystem?

Die Schiffe der Independence-Klasse können über »Module«, die auf dem Oberteil der Antriebshülle zwischen den Warpgondeln angebracht werden, an besondere Aufgaben angepaßt werden. Diese Module können zum Beispiel zusätzlichen Wohn- und Arbeitsraum für Wissenschaftler, zusätzliche spezielle Geräte wie z. B. Langstreckensensoren, Erweiterungen von Schiffssystemen etwa für die Energieversorgung oder zusätzliche Waffen enthalten. Man unterscheidet je nach der Position zwischen »vorderen« und »hinteren« Modulen; die vorderen Module sind normalerweise an das Lebenserhaltungssystem des Schiffs gekoppelt, stehen unter Druck und sind begehbar, die hinteren Module normalerweise nicht (sie werden für zusätzliche Schiffssysteme benutzt).


Wo können die Module gewechselt werden?

Bis vor einer Weile ging das nur im Dock in einer Sternenbasis, da schweres Gerät erforderlich ist. Insbesondere ist es nicht möglich, einzelne Module mit Bordmitteln an- und abzukoppeln und herumzubugsieren. Neuerdings gibt es einen »Tender« für Raumschiffe der Independence-Klasse als Schiffstyp (Prescott-Klasse), mit dem es möglich ist, Änderungen der Modulkonfiguration sowie weitere Wartungsarbeiten auch im freien Raum durchzuführen.


Wie lange dauert das Auswechseln von Modulen?

Die Module können im Notfall in etwa fünf bis sechs Stunden ausgetauscht werden. Normalerweise werden für eine Konfigurationsänderung aber etwa drei Tage im Dock angesetzt, da man die Zeit noch zu anderen Wartungsarbeiten nutzt.


Wie funktioniert die Sensorenstörungsphalanx?

Mit der Sensorenstörungsphalanx kann die USS Explorer die »Silhouette« oder Signatur nahezu beliebiger anderer Schiffe annehmen: Ein anderes Schiff meint, irgendetwas vor sich zu haben außer einem Raumschiff der Independence-Klasse. Die USS Explorer kann wesentlich größere Schiffe als sie selbst vortäuschen oder sogar als Asteroid oder Felsbrocken erscheinen (letzteres funktioniert nur, wenn die Impulstriebwerke nicht in Betrieb sind, da deren Emissionen die Täuschung zunichtemachen würden; bei Warpgeschwindigkeit wäre die Täuschung wohl nicht besonders überzeugend); was nicht funktioniert, ist, kleiner zu scheinen als die USS Explorer, aber da sie selbst schon ein ziemlich kleines Schiff ist, ist das nicht weiter schlimm.

Die Täuschung funktioniert nur über größere Entfernungen hinweg. Spätestens wenn das Schiff von den Gefoppten optisch zu sehen ist, fliegt der Schwindel auf.

Ist die Sensorenstörungsphalanx nicht mit der romulanischen Tarnvorrichtung zu vergleichen (und wäre damit nach dem Vertrag von Algeron verboten)?

Die offizielle Antwort ist, daß die Tarnvorrichtung ein »Nichts« vortäuschen soll, die Sensorenstörungsphalanx dagegen ein »Etwas« (wenn auch ein anderes als das übliche). Das ist offensichtlich ein großer Unterschied.


Was ist »schwarzer Alarm«?

»Schwarzer Alarm« ist ein Schiffszustand, in dem die Emission von Energie minimiert wird. Schwarzer Alarm wird angeordnet, wenn das Schiff z. B. als Asteroid getarnt ist. Während des schwarzen Alarms können nur passive Sensoren verwendet werden, und keine Funksendung ist möglich (nur Empfang). Navigations- und taktische Deflektoren arbeiten mit minimaler Leistung, um das Schiff gegen Mikrometeoriten u.ä. zu schützen.


Was für Shuttles hat die USS Explorer und wie heißen sie?

Schiffe der Independence-Klasse führen in der Grundkonfiguration ein Personen-Shuttle vom Typ 7 und eine Shuttlekapsel vom Typ 15C mit (nähere Daten siehe RKOM-TECH-Seiten; ersteres ist ein gutes Stück größer als letztere).

Das Personen-Shuttle der USS Explorer heißt »Shannon«, die Shuttlekapsel heißt »Eindhoven«. Shuttles haben übrigens keine eigenen NCC-Nummern, sondern benutzen die des »Mutterschiffs« mit; entsprechend ist die »Shannon« so NCC-2718-1 und die »Eindhoven« NCC-2718-2 (nach der Größe geordnet). Die USS Explorer hat außerdem zwei Sphinx-Arbeitskapseln, NCC-2718-3 und -4. Die Sphinxen sind zu klein und unwichtig, um richtige Namen zu haben; an Bord heißen sie einfach »Sierra« (wie der Anfangsbuchstabe von »Sphinx«) und »Tango« (weil »T« der nächste Buchstabe nach »S« ist)).

Seit dem Umbau 2406 verfügt die Explorer außerdem über ein experimentelles Shuttle namens »Beltane«. Von der Form ähnelt es der Wallace-Klasse. (siehe http://scifi3d.theforce.net/details.asp?intGenreID=9&intCatID=51&key=442) Es verfügt über die ungewöhnliche Fähigkeit, in die Korona einer Sonne zu fliegen.


Gibt es Arrestzellen?

[Diese Frage ist im Spiel aufgetaucht.] Für Schiffe der Independence-Klasse als »Kriegsschiffe« mit umfassenden und vielseitigen Aufgaben ist die Möglichkeit, etwa im Antiterrorismuseinsatz Gefangene transportieren zu müssen, natürlich nicht abwegig. Der Sicherheitstrakt im Deck 2 enthält drei Arrestzellen für je eine und drei für jeweils zwei Personen. Reicht der Platz in den Arrestzellen nicht aus, kann ein Frachtraum hinzugenommen werden.


Warum hat die USS Explorer kein Holodeck?

Ein Holodeck braucht einigen Platz - nicht nur für den Holodeck-Raum selber, sondern auch für die Computer, die die Simulation erzeugen, die Replikatoren, die Holodeck-Gegenstände bei Bedarf herstellen und so weiter. Der Energieaufwand ist auch nicht unbeträchtlich. In einem großen Schiff (der USS Enterprise-D) fällt sowas nicht weiter auf, aber auf einem kleinen Schiff wie der USS Explorer würde ein Holodeck so viele Ressourcen kosten, die man anderweitig benötigt, daß es nicht möglich ist, eins einzubauen.


Wie kann die Mannschaft sich außer Dienst entspannen, wenn es kein Holodeck gibt?

Zunächst einmal dient das Holodeck, wenn es eins gibt, nicht primär der Entspannung der Mannschaft, sondern der gezielten Vorbereitung diffiziler Aktionen und der Weiterbildung der Offiziere und Mannschaftsdienstgrade durch Simulation von Situationen, die im »realen Leben« nicht so oft vorkommen. Erst wenn kein »dienstlicher« Bedarf für das Holodeck mehr besteht, dürfen freie Kapazitäten für Freizeitaktivitäten der Offiziere verwendet werden.

Zur ursprünglichen Frage: Es gibt eine kleine Turnhalle und einen Kraftraum. Außerdem verfügt das Schiff über eine große Bibliothek (im Computer). Seit dem Umbau im Jahr 2405 gibt es außerdem eine kleine Sauna und einen Poolraum zur Entspannung für die Crew. Diese liegen auf Deck 4.


Was ist mit einer »Zehn-Vorne«-Lounge?

Auch dafür ist eigentlich kein Platz. Zum geselligen Beisammensein dienen die Offiziersmesse bzw. die Messen für Unteroffiziere und für Mannschaften. Alkohol (und Synthethol) ist auf dem Schiff verboten, außer in den Privatquartieren von Offizieren und Mannschaften und zu besonderen Zeiten mit der ausdrücklichen Erlaubnis des Kommandanten in den Messen. Daß man nur außer Dienst trinken und nicht »angeheitert« zum Dienst erscheinen darf, versteht sich von selbst.


Sonstige Fragen

Wofür gibt es in der Besatzungsliste einen »Smutje«? Ich dachte, das Essen kommt aus dem Replikator.

Der »Smutje« ist weniger ein Schiffskoch als vielmehr eine Art Ernährungsberater, der darauf achtet, daß die Mitglieder der Mannschaft eine ausgewogene Diät zu sich nehmen. Die Replikatoren, bei denen sich ja jeder aussuchen kann, was er oder sie ißt, würden es im Prinzip ermöglichen, daß jemand zum Beispiel nur von Pommes frites lebt, was auf die Dauer natürlich zu Mangelerscheinungen führen würde. Aufgabe des Smutje ist es, entsprechende Warnungen des mit den Nahrungsreplikatoren gekoppelten Computersystems zu analysieren und die betreffenden Mannschaftsmitglieder gegebenenfalls entsprechend zu beraten. Natürlich hat jedes Besatzungsmitglied ein gewisses Recht auf Selbstbestimmung, das sich auch auf die Nahrungsaufnahme erstreckt; dieses Recht hat aber dort Grenzen, wo es um die persönliche Leistungsfähigkeit und damit die des Schiffs geht. -- Um es der Besatzung leichter zu machen, sich gesund zu ernähren, erarbeitet der Smutje auch wochenweise Menüvorschläge, die von den meisten Mitgliedern der Crew nicht nur der Einfachheit, sondern auch der Abwechslung halber direkt übernommen werden, obwohl Sonderwünsche sich natürlich leicht verwirklichen lassen.


Und was ist mit dem »Steward«?

Der Steward kümmert sich um die »Haushaltung« der Führungsoffiziere, etwa um die Reinigung der Uniformen und der Wohnräume. Dies hat weniger mit den Privilegien exaltierten Rangs zu tun, sondern hat den Zweck, daß diese wichtigen Personen sich ganz der Erfüllung ihrer eigentlichen Aufgaben an Bord kümmern können, ohne mit Routinearbeiten belastet zu sein.


Was machen die Besatzungsmitglieder ohne Steward?

Mannschafts- und Unteroffiziersdienstgrade kümmern sich selbst um ihre Bedürfnisse. Für die Nicht-Führungs-Offiziere sind Crewmitglieder abgestellt, die diese Tätigkeiten mit übernehmen (es sind nicht viele). Diese Zeit ist in deren Dienstplänen mit vorgesehen und sollte die Operationen des Schiffs nicht beeinträchtigen; in Krisensituationen wird auf die Stewardaufgaben verzichtet.


Es bleibt der »Purser« (Zahlmeister). Ich dachte, in der Föderation gibt es kein Geld?

Darüber gehen die Meinungen auseinander. Aber auch ohne Geld spielt der Purser eine wichtige Rolle an Bord: Er unterstützt den Operationsoffizier dabei, das Nachschubwesen zu organisieren. Man kann zwar viele Gegenstände des täglichen Lebens replizieren, aber nicht alle - und die fehlenden Sachen müssen in geeigneter Weise inventarisiert und bei Bedarf neu an Bord genommen werden. Ins Ressort des Pursers fallen dabei vor allem nichttechnische Gegenstände; technisches Material ist Domäne der Ingenieurabteilung.


Zuletzt geändert am 20.05.2009 17:35 Uhr - 1794 Zugriffe


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