Spezifikationen: Independence-Klasse / Explorer Refit

Autor der Original-Spezifikation:
Anselm Lignau

Autor der Refit-Spezifikation:
Mierk Schwabe, Karin Sauter

Disposition:
Freigegeben

Verwendung außerhalb der SFG: Nachfragen



BEGIN FILE - Schiffsdatenbank, SFG RKOM TECH - Dokument KT-A396-23-C0129 1.3, Stardate: 120322.22



Einleitung

Klassifikation:Korvette
Mission:Aufklärung, Infiltration, Sondereinsätze, Diplomatentransport
Dienstzeit:2397 - Heute
Entwurf:Flottenwerften Ganymed, VFP
Schiffe:USS Explorer (NCC-2718)

Struktur

Breite (X):70,0 m
Höhe (Y):40,0 m
Antriebsring Durchmesser:80,0 m
Länge (Z):120,0 m
Masse:-
Decks:10
Trennungsoption:nein
Modulsystem:ja
atmosphärischer Flug:nein

Schematische Darstellung der Außenhülle

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            Seitenansicht                  Rückansicht

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VB, VS, AB, AS: Modulpositionen

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       |_   \   Modulprofil (VS-Modul von achtern gesehen)
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Allgemeine Bemerkungen

Schiffe der Independence-Klasse gehören zu den kleinsten autonom agierenden Einheiten der Sternenflotte. Sie sind ausgelegt für unterschiedlichste Missionen mit verschiedenen Anforderungen an Mannschaft und Ausrüstung. Wesentliche Merkmale sind ein sehr leistungsfähiger Antrieb, schwache, vor allem defensive Bewaffnung sowie ein flexibles System, mit dem das Schiff an diverse Missionsprofile angepasst werden kann. Verglichen mit anderen Schiffsklassen sind Schiffe der Independence-Klasse eng und unbequem und lassen verschiedene nichtessentielle Annehmlichkeiten größerer Schiffe (»Ten-Forward«, Holodecks) vermissen, auf die wegen des Platzbedarfs der missionskritischen Schiffssysteme verzichtet werden musste.

Die Independence-Klasse darf unter bestimmten Gegebenheiten eine Impulsgeschwindigkeit von 0,5c fliegen (voller Impuls = 0,25c). Die Auswirkungen auf das Schiff sind vom beträchtlichem Ausmaß, besonders auf die Zeitkonstante im Schiff. Nach einem Flug über 0,25c müssen sämtliche Systeme neu justiert werden.

Beim Explorer-Refit, der zu SD 120207 fertiggestellt wurde, wurden folgende Veränderungen vorgenommen:

Technische Daten

Warpsysteme

Energieerzeugung:M/AM-Acelon-Reaktor
Warpgondeln:Antriebsring
Bauweise:ILN-35 Mk XII
Marschgeschwindigkeit:Warp 7,0
Höchst-Dauergeschwindigkeit:Warp 9,85 (maximal 14,4 Stunden)
Notfall-Geschwindigkeit:Warp 9,95
Versagen des Antriebs:Warp 9,98

Durch den Antriebring wird eine höhere Homogenität und Stabilität des Warpfelds erreicht, was zwar zu keiner Geschwindigkeitserhöhng führt, aber den Energieverbrauch senkt. Dies führt dazu, dass die Höchstgeschwindigkeit etwa 20 % länger aufrechterhalten werden kann. Außerdem versagt der Antrieb durch die geringere Belastung später.

Impulssysteme

Energieerzeugung:Fusionsreaktoren
Bauweise:MRLL, mit Subraumfelderhaltungsspulen
Triebwerke:2 (koordiniert)

Taktische Systeme

Phaser

Typ:Mk XI (Bänke)
Ort:2 Bänke vorne, ausrichtbar über 270 Grad

Torpedos

Typ:kein fest installierter Werfer

Schilde

Typ:Hochenergieschildnetz (Mk X)
 Subraumschildnetz (Mk XIII (optional))

Sensorensysteme

Typ:HERMES-Sensorensystem (evt. zusätzlich Sensormodul)
 Sensorenstörungsphalanx

Traktorstrahl

Typ:1 Emitter
Ausrichtung:frontal, ausrichtbar über 60 Grad

Mannschafts- und Hilfssysteme

Mannschaft (nominell):70
Mannschaft (Maximalkapazität):200
Medizin:4 Betten im Krankenrevier
 auf Krankenstation beschränktes MHN
Transporter (Personen):1 (Kapazität: 4)
Transporter (Notfall):1 (Kapazität: 4)
Transporter (Fracht):2

Zusätzliche Raumfahrzeuge

Shuttlebuchten:1
 Shuttlerampe hinten an der Antriebssektion
Fahrzeuge:1 Personen-Shuttle, Typ 7
 1 Shuttlekapsel, Typ 15C
 2 Arbeitskapseln, Typ Sphinx Mk II
 1 zusätzliches experimentelles Shuttle

Das experimentelle Shuttle hat in etwa die dreieckige Form eines Wallace-Klassen Schiffs. Es besitzt eine zusätzliche Hüllenpanzerung sowie starke Schilde, so dass ein Flug in eine typische Sonnenkorona bis kurz vor die Photosphäre möglich ist, wobei Protuberanzen trotzdem noch gefährlich werden können.

Modulsystem

Überblick

Auf dem flachen Oberteil der Antriebssektion (schräg unter dem Antriebring und hinter dem Untertassenansatz) können Module befestigt werden, mit denen das Schiff an spezielle Missionen angepasst werden kann. Die aktuelle Konfiguration beinhaltet ein permantentes flaches Modul mit Mannschaftsquartieren, auf dem bis zu 4 zusätzliche Module angebracht werden können. Dieses Modul hat eine Größe von 45 x 36 x 3 m (lxbxh).

Die vorderen der austauschbaren Module (VB, VS) können druckdicht an den Innenraum des Schiffs angekoppelt werden und als zusätzliche Labors, Wohnraum usw. dienen. Die hinteren beiden Module (AB, AS) beinhalten normalerweise zusätzliche Aggregate und sind zu Wartungszwecken begehbar, aber normalerweise nicht druckdicht angekoppelt.

Module für die vordere Position (V) haben eine Länge von 24 m und eine Breite von 18 m bei einer Höhe von 12 m vorne und 10 m hinten. Module für die hintere Position (A) haben eine Länge von 20 m, eine Breite von 18 m vorne und 12 m hinten und eine Höhe von 10 m vorne und 3 m hinten. (VB- und VS-Module bzw. AB- und AS-Module sind von der Anordnung her spiegelsymmetrisch.) Ein V-Modul enthält bis zu 3 Decks (vorne).

Module werden in einem Raumdock mit Traktorstrahlen an ihre Stelle manövriert und magnetisch fixiert; das strukturelle Integritätsfeld des Schiffs schließt die Module bei Bedarf mit ein. Eine komplette Konfigurationsänderung dauert rund fünf bis sechs Stunden, wird aber normalerweise in einem Raumdock in etwa drei Tagen zusammen mit allgemeinen Wartungsarbeiten durchgeführt. Muss das Waffenmodul (siehe unten) installiert oder entfernt werden, so verlängert die Umkonfiguration sich um zwei Stunden.

In Notfällen ist es möglich, Module paarweise abzusprengen. Hierzu muss das Schiff zum Stillstand gebracht und das strukturelle Integritätsfeld momentan deaktiviert werden, damit ein Backbord- und das dazugehörige Steuerbordmodul gleichzeitig abgestoßen werden können. Hierfür sind explosive Bolzen an den Befestigungspunkten sowie kleine Feststofftreibladungen vorgesehen. Die Treibsätze dienen dazu, die Module nach der Absprengung in einen sicheren Abstand vom Schiff zu bringen; sie wirken direkt nach unten, und das Oberteil der Antriebssektion ist in den betreffenden Bereichen feuerfest ausgelegt. Aus Sicherheitsgründen müssen die Treibsätze manuell entsichert werden, bevor sie über Computerkontrolle vom Schiff aus gezündet werden können; ferner ist die Freigabe durch den kommandierenden Offizier des Schiffs für diese Operation notwendig. Die für die manuelle Entsicherung nötigen Kontrollen befinden sich auf der Unterseite der Module und können über Luken in der Antriebssektion des Schiffs erreicht werden. Module, die für Personenaufenthalt konzipiert sind, unterstützen bis zu 5 Personen für 2 Stunden nach dem Moment des Absprengens vom Schiff.

Die folgenden Standardkonfigurationen eines Schiffs der Independence-Klasse sind definiert:

Fernaufklärer

Kombinierter Einsatz

Humanitärer Einsatz

Diplomatische Mission

Für die Sternenflotten-Akademien, die teilweise Schiffe der Independence-Klasse zu Lehr- und Erprobungszwecken einsetzen, wurden Module (IND-LTPB, IND-LBMS) entwickelt, die an der VB- bzw. VS-Position eingesetzt werden können und ein erweitertes technisch-physikalisches bzw. biologisch-medizinisches Labor enthalten. Ferner gibt es als Einzelstück ein AB-Modul, das DELPHI-Spektrum-Hardware enthält; da das IND-RSMS-Modul jedoch dem DELPHI-Spektrum überlegen ist, wird das Modul nur zu Ausbildungszwecken eingesetzt.

Zusätzliche Erklärung zum Waffenmodul

Das Waffenmodul enthält drei zusätzliche Phaserbänke, von denen eine nach hinten gerichtet ist (horizontal so ausrichtbar, dass Warpgondeln und hinterer Teil des Schiffs nicht getroffen werden können), eine nach vorne oben und eine nach steuerbord vorne. Ferner enthält es eine Abschussvorrichtung für Photonentorpedos mit einer 30 m langen Rampe, die rechts vorne unter die »Untertasse« des Schiffs reicht. Es befinden sich 40 Photonentorpedos an Bord; bis zu 4 Torpedos können gleichzeitig abgeschossen werden. Zum Betrieb des Waffenmoduls ist die zusätzliche Energieversorgung IND-AXES erforderlich. Soll das Waffenmodul in einem Notfall abgesprengt werden, so muss erst die Photonentorpedo-Rampe abgelöst werden; dies erfolgt in analoger Weise über eigene Explosivbolzen und Treibsätze, verzögert den Abstoß des Waffenmoduls aber aus Sicherheitsgründen um 10 Sekunden.

Deckeinteilung

Vorderteil

1Brücke, Bereitschaftsraum und Quartier des Captain, 4 Offiziersquartiere, Büro des EO, OPS, Notfalltransporter
2Büro TAK, CSO, Arrestzellen, Waffenkontrollsysteme, Computerkern
3Krankenrevier, Laboratorien, Büro CNS, Turnhalle, Transporterraum
4Offiziersmesse, 10 Offiziersquartiere, Turnhalle, Kraftraum, Sauna
5Mannschaftsmesse, 5 Offiziersquartiere, 8 Doppelquartiere, Poolzimmer
6Modulzugang, Sensorensysteme, Traktorstrahl

Antriebsteil

ModulMannschaftsquartiere
7Maschinenraum, Shuttlebucht (hinten), Frachttransporter, Mannschaftsquartiere
8Shuttlebucht (hinten), Antriebssysteme, Maschinenraum, Mannschaftsquartiere
9Sensorstörphalanx, Mannschaftsquartiere
10Deuterium- und Antimaterielager, weitere Lagerräume

Holodecks oder eine »Ten-Forward«-Lounge sind aus Platzgründen nicht vorgesehen. Offiziersbesprechungen finden in der Offiziersmesse statt. Zur Ertüchtigung der Besatzung stehen eine kleine 'Turnhalle' sowie ein Kraftraum zur Verfügung.

Besatzung

Gesamtanzahl:70
Offiziere:12
Unteroffiziere und Mannschaften:58
AbteilungMitglieder
Kommandooffiziere5
Ingenieurabteilung18
Kommunikation6
Navigation & Sensoren3
Shuttlecrews & -techniker9
Sicherheit9
Medizinische Abteilung6
Wissenschaftliche Abteilung6
Andere Aufgaben (Purser, Smutje, Steward, ...)5
Unspezifiziert3

Rangstufen der Offiziere (Vorschlag):

CO:Commander
XO:Lieutenant Commander

5-7 Spielerfiguren

Typische Besetzung: CO, XO, OPS/FLG, TAK/CSO, CING, CWI/CM

Die Doppelposten können anders verteilt oder separat vergeben werden.

Zuletzt geändert am 17.06.2009 10:30 Uhr - 2063 Zugriffe


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